PM 10.04.2016

FRAUEN AM ARBEITSMARKT

 „Flexible Arbeitsmodelle schaffen“

In Zeiten steigenden Fachkräftebedarfs rücken Frauen zunehmend in den Fokus von Arbeitgebern. Dabei werden Angebote zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie mehr und mehr zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Wie stehen die Chancen für Frauen, nach der Kinderbetreuung wieder in den Job einzusteigen? Welche Möglichkeiten bieten Minijobs und wie kann man der zunehmenden Altersarmut von Frauen vorbeugen?

Mit diesen Fragen beschäftigte sich am  09.04.2016 in einer gelungenen und sehr gut besuchten Veranstaltung des Landesfrauenrats der

3. LFR-Bistro  – Teilzeit, Wiedereinstieg  –  Chancen für Unternehmen und Verwaltungen

in der Mainzer Arbeitsagentur mit einer Diskussion und anschließenden Workshops. „Altersarmut ist weiblich“ Mit diesem Satz begann Claudia Rankers, Vorsitzende des Landesfrauenrats Rheinland-Pfalz, das Gespräch. Noch immer sorge die Erwerbsbiographie vieler Frauen dafür, dass sie im Alter nicht ausreichend abgesichert seien. Dabei spiele die Berufswahl, bei der viele Mädchen noch immer zu den traditionellen, oft schlecht bezahlten „Frauenberufen“ tendierten, eine wichtige Rolle. Im Vergleich zu Männern, seien Frauen seien häufiger unsicher, ob ihre Qualifikation für eine Position ausreiche und fürchteten sich davor, Fehler zu machen.

„Diese Strukturen müssen schon früh aufgebrochen werden“, ergänzte Sabine Birk, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt. Ein weiterer Aspekt sei die Lohnungleichheit. Derzeit verdienten Frauen 22 Prozent weniger als Männer, was auf die Lebenszeit hochgerechnet zu einer Rentenlücke von 60 Prozent führe. Zudem läge der Schwerpunkt von Frauen noch immer auf der Arbeit innerhalb der Familie.  Aufgrund des demographischen Wandels sorge neben der Kindererziehung auch zunehmend die Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger dafür, dass Frauen ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen oder ganz beenden.

Rankers forderte die Frauen auf, ihre Ziele zu definieren, sich innerhalb der Familie zu positionieren und mehr zu fordern. Dabei sehe sie vor allem Politik und Unternehmen in der Verantwortung, bessere Rahmenbedingungen zu schaffen, um Frauen vor Altersarmut zu schützen.

Minijob – Chance oder Falle?

Laut der Bundesagentur für Arbeit übten im vergangenen Jahr 61 706 Menschen in Mainz einen sogenannten Minijob aus. Für 40 479 Erwerbstätige, darunter 25 981 Frauen, sei das die einzige Einnahmequelle. Personen, die anderweitig abgesichert sind, wie beispielsweise Studenten oder Rentner, biete der Minijob eine Möglichkeit zum Nebenverdienst. Für Fachkräfte könne er dagegen häufig zur beruflichen Einbahnstraße werden, da ihnen laut der Wippermann-Studie aus dem Jahr 2012, bereits nach kurzer Zeit im Minijob eine Dequalifizierung drohe.

Die selbe Studie wies nach, dass die Mehrheit der Frauen, die in einem Minijob arbeiten, statt in sozialversicherungspflichtige Arbeit in die Nichterwerbstätigkeit übergeht. Die geringe Bezahlung mache es zudem schwierig, sich privat abzusichern, sodass Versorgungsprobleme im Alter drohen. Dass die Schaffung sozialversicherungspflichtiger Stellen auch für Arbeitgeber attraktiv sei, zeigte eine Beispielrechnung, die die Kosten zweier Minijobstellen mit denen einer Teilzeitstelle verglich, bei der letzte günstiger ausfielen.

Teilzeit in allen Positionen „Arbeitgeber müssen sich auf ein Mehr an Flexibilität einlassen“ 

Eine Möglichkeit, Frauen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erleichtern, sieht Heike Strack, Chefin der Mainzer Arbeitsagentur, in Teilzeitarbeit. Von den Unternehmen wünscht sie sich verstärkt Arbeitsmodelle wie Home Office, Teilzeitbeschäftigung und flexiblere Arbeitszeiten. „Wenn Arbeitgeber sich auf ein Mehr an Flexibilität einlassen, profitieren sie in der Regel nicht nur dadurch, dass sich mehr gut ausgebildete Frauen für einen Job in ihrem Unternehmen interessieren, sie gewinnen auch motivierte und loyale Mitarbeiterinnen.“ Auch Selbständigkeit oder Geschäftsgründungen seien in Teilzeit möglich.  Den Wiedereinstieg erleichtern „Der derzeitige Arbeitsmarkt bietet grundsätzlich gute Chancen, für ausgebildete Frauen, die nach der Familienphase in den Beruf zurückkehren wollen“, so Claudia Wellisch, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt. Allerdings sei dafür Unterstützung nötig. Strack forderte von der Politik den Ausbau von Betreuungsmöglichkeiten für Kinder. Gerade an Wochenenden, während der Ferien oder im Krankheitsfall des Kindes, seien die vorhandenen Möglichkeiten noch unzureichend. 

Den Umstand, dass viel in die Ausbildung junger Frauen investiert würde, diese dann aber aufgrund fehlender Betreuungsplätze dennoch zuhause blieben, bezeichnete sie als “volkswirschaftliche Schande.“ Zwar begrüßte sie die zunehmende Bereitschaft der Männer, sich an der Erziehung zu beteiligen und die Elternzeit zu nutzen, allerdings griffen diese Maßnahmen noch zu kurz.

 Die „stille Reserve“ gewinnen

Strack möchte aber nicht nur junge, hochqualifizierte Frauen ansprechen. „Auch mit 55 kann man noch eine Ausbildung machen.“ Es gebe vielfältige Angebote, von offenen Veranstaltungen, über Gespräche bis zum persönlichen Coaching, um Frauen die Möglichkeiten von Aus- oder Weiterbildung auch in Teilzeit zu ermöglichen. Damit möchte die Chefin der Arbeitsagentur vor allem diejenigen mobilisieren, die bisher keine oder negative Erfahrungen mit der Agentur für Arbeit gemacht haben.  Die Wanderausstellung „Warum Minijob? Mach mehr draus!“ ist noch bis zum 26. April in der Agentur für Arbeit zu besichtigen.

P.M.- 17.03.2016

Am 16. März 2016 fand in der Scheune des Theodor-Zink-Museums in Kaiserslautern eine Veranstaltung statt, an der auch die Liberalen Frauen RLP als Mitglied des Landesfrauenrats teilnahmen.
Unter der Schirmherrschaft von Frauenministerin Irene Alt und in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Kaiserslautern, Marlene Isenmann-Emser, gab es, initiiert vom Business & Professional Women – Germany Club Kaiserslautern e.V., einen Vortrag mit anschließender reger Diskussion zum EPD-Thema mit folgenden Leitfragen:
  • Was macht einen Beruf zum Beruf der Zukunft? Welche Berufe werden zukünftig wichtig, werden aber weniger gut bezahlt?
  • Was passiert, wenn sich die Frauen nur noch auf Berufe mit hohem Entgelt konzentrieren?
  • Wo sind die Mängel? Welche Einflussmöglichkeiten haben die Frauen, diese Mängel zu beseitigen?
  • Was brauchen wir Frauen – welche Werkzeuge, Unterstützungsleistung? Jede Einzelne und als Gemeinschaft?

Dazu Heike Thompson, 1. Vorsitzende BPW Club Kaiserslautern:

WIR wollen die Veränderung! Wir müssen sie initiieren, denn es wird keiner für uns machen.“

 

 

P.M. – 15.03.2016

Einladung zum 9. April 2016

„3. LFR-Bistro – Teilzeit, Wiedereinstieg-
Chancen für Unternehmen und Verwaltungen“

Veranstaltungsort: Bundesagentur für Arbeit, Untere Zahlbacher Str. 27, 55131 Mainz, am 09.04.2016 von 10h bis 13h.
Gemeinsam wollen wir mit unseren TeilnehmernInnen über die folgenden Themen
diskutieren:
• Unternehmensgründungen in Teilzeit – Folgen für Frauen
• Chancen für Unternehmen und Verwaltung
• Vereinbarkeit von Beruf und Familie
• Auswirkungen von Teilzeit und wie man die Arbeitszeit tarifpolitisch regeln sollte
Nach kurzer Pause findet im Anschluss an die Veranstaltung bis ca. 15h ein intensiver Austausch unter den Mitgliedern statt.
Gerne können Sie hierfür Themenvorschläge beim LFR einreichen.
Weiterhin haben Sie die Möglichkeit, eigene Projekte an unseren Metaplanwänden vorzustellen.
Für die LFR-Organisation wird auch hierfür Ihre Anmeldung gebraucht.
Bitte reichen Sie die Einladung an interessierte Personen in ihren Netzwerken weiter und machen Sie Werbung für die LFR-Veranstaltung.
„Gemeinsam Bewegen wir das Land!“
Der LFR bittet um Anmeldung bis zum 24.03.2016:
Landesfrauenrat
Rheinland-Pfalz e.V.
Geschäftsstelle
Postfach 31
55292 Bodenheim
Tel.: 06135 – 6154
info@landesfrauenrat-rlp.de

 

8. März Internationaler Frauentag 2016

P.M. – 08.03.2016 – Die Liberalen Frauen in RLP unterstützen als Mitgliedsverband den Aufruf zum Dialogprozess des Deutschen Frauenrats zum Internationalen Frauentag 2016:

Friedvoller Wandel braucht starke Akteurinnen
Geflüchtete Frauen schützen – und politisch stärken!

Der diesjährige Internationale Frauentag steht für uns im Zeichen der vielen tausend Frauen und Mädchen, die der Krieg im Nahen Osten in die Flucht getrieben hat.
Rund eine Million Menschen haben seit Anfang 2015 in Europa Zuflucht gesucht. Zwar steht diese Zahl in keinem Verhältnis zu der Anzahl von Geflüchteten, die in heimatnahen Regionen und Nachbarländern notdürftig Unterschlupf gefunden haben. Doch die Ankunft der vielen Menschen aus Syrien, Iran, Irak, Afghanistan und anderswo hat hier und in Europa eine politische und gesellschaftliche Zerreißprobe herbeigeführt. Nach einer ersten Phase des Willkommens und des „Wir schaffen das“ ist die Stimmung in Richtung eines fremdenfeindlichen und unerbittlichen „Draußen bleiben“ gekippt. Das ist beschämend für Deutschland und Europa; und es enttarnt die demokratischen und humanitären Werte, auf die die „freie“ westliche Welt so stolz ist, als Schönwetterrhetorik. Doch geschlossene Grenzen und die Verschärfungen des Asylrechts werden die Fluchtbewegungen nicht stoppen – und uns auf Dauer vor dem Aufruhr in der Welt nicht schützen. Sie werden nur die Notlagen der Flüchtenden verschlimmern.
Unter den Geflüchteten, die die gefahrvolle Route übers Mittelmeer Richtung Europa genommen haben, waren bislang rund ein Drittel Frauen und Kinder. Seit Januar dieses Jahres ist ihr Anteil auf fast 60 Prozent gestiegen. Viele, die zunächst in den Kriegsgebieten ausharrten oder heimatnah Zuflucht suchten, haben sich nun auch auf den gefährlichen Weg gemacht. Denn es gibt für sie auf absehbare Zeit keine andere Möglichkeit, sich mit ihren hier bereits angekommenen Familienangehörigen zu vereinen. Der durch das Asylpaket II ausgesetzte Familiennachzug ist inhuman und geschlechterdiskriminierend. Denn er verweigert Frauen einen sicheren Fluchtort. Stattdessen sind Tausende inzwischen unterwegs nach Europa gestrandet. Sie sind größten Gefährdungen und Gewalt ausgesetzt, während lokale Behörden aber auch internationale Organisationen beim Erkennen und Lindern ihrer Notlagen häufig versagen.
Wir müssen daher die Gewalt – sexualisierte wie auch alle anderen Formen physischer und psychischer Gewalt –, die sich für Frauen aufgrund von Krieg und Flucht um ein Vielfaches potenziert hat, immer wieder skandalisieren. Wir müssen die Verantwortlichen auf internationaler und nationaler Ebene mit den Verpflichtungen konfrontieren, die sie zum Schutze von Frauen unterzeichnet haben. Gewaltschutz ist unsere oberste Forderung. Doch dürfen wir geflüchtete Frauen nicht auf eine „besonders verletzliche“ Gruppe, auf ihren Opferstatus reduzieren. Wir müssen ihnen als Überlebende und (Über-)Lebenstüchtige Respekt zollen für ihre Stärke, ihre Ausdauer und Verantwortung, die sie für sich und ihre Angehörigen übernommen haben.
Wir müssen, Frauen, die bei uns Zuflucht gefunden haben, dabei unterstützen, hier nicht nur physisch, sondern auch psychisch anzukommen und Fuß zu fassen. Vorübergehend oder dauerhaft. Dafür aber müssen sie aktiv bleiben und an dieser Gesellschaft teilhaben können – nicht nur satt und warm untergebracht sein und die Zeit absitzen, womöglich umgetrieben von der ständigen Sorge um ihre engsten Familienangehörigen, denen der Nachzug verweigert wird. Sie müssen etwas von ihrem Wissen und Können, ihren sozialen und politischen Erfahrungen einbringen. Gleichzeitig müssen sie etwas erwerben können, mental und materiell, was auch für eine spätere Rückkehr in ihre Heimatländer sinnvoll ist. Denn viele wollen irgendwann zurück. Dazu gehört neben dem Erwerb der Sprache und weiterer Bildung und der Integration in den Arbeitsmarkt ein neues oder tieferes Verständnis von Demokratie, von Frauenrechten und Gleichberechtigung.
Der Ausschuss für Rechte der Frau und Gleichstellung der Geschlechter des Europäischen Parlaments hat gerade einen ausführlichen Bericht zur Situation geflüchteter Frauen und Asylsuchender in der EU vorgelegt. Er enthält viele Forderungen an die Mitgliedsstaaten, wie die Lage dieser Frauen verbessert werden soll. Eine lautet, diejenigen, die in ihren Heimatländern politisch und sozial eine führende Rolle spielten und fliehen mussten, darin zu unterstützen, im Aufnahmeland ihre Aktivitäten zugunsten von Frauenrechten und Gleichstellung unbehelligt fortsetzen zu können.
Die diesjährige Sitzung der UN-Frauenrechtskommission steht unter dem Hauptthema „Stärkung von Frauen mit Hinblick auf eine nachhaltige Entwicklung“. Dieses Ziel sollte gerade auch für die Arbeit mit geflüchteten Frauen programmatisch sein. Wir sollten in ihnen Brückenbauerinnen sehen – wichtige Vermittlerinnen zwischen den Kulturen und Gesellschaften hier und in ihren Heimatländern. Wir sollten sie mit Autorität und Kenntnissen ausstatten, die sie ermächtigen, sich später am Wiederaufbau und der Demokratisierung ihrer Herkunftsländer zu beteiligen, Einfluss zu nehmen, mitzubestimmen – ganz im Sinne auch der UN-Resolution 1325.

Denn friedvoller Wandel braucht starke und selbstbewusste Akteurinnen. Dafür müssen wir geflüchtete Frauen aber nicht nur schützen und versorgen, sondern sie kennenlernen, mit ihnen ins Gespräch kommen, ihnen ermöglichen, sich in unsere Gesellschaft einzubringen und daran teilzuhaben.

Der Deutsche Frauenrat ruft zu einem solchen Dialogprozess auf.

Zum Internationalen Frauentag 2016

P.M. – 02.03.2016 – Leben und Arbeit der Gründerinnen der liberalen bürgerlichen Frauenbewegung sind eng mit Leipzig verwoben. Zu dem Kreis der Frauen, die von der Messestadt aus den Ruf nach Freiheit und das Recht von Frauen auf Erwerb erschallen ließen, gehörten neben Louise Otto-Peters Henriette Goldschmidt und Auguste Schmidt. Ziele dieser und anderer Frauen, die gleichzeitig mit wichtigen Männern ihrer Zeit wie Blum, Freiligrath, Herwegh und Müller in regem Austausch standen, lagen in der Erziehung der Frauen zu Bürgerinnen und in deren Integration in das gesellschaftliche Leben. Dabei war ihnen bewusst, dass dies nur durch die Frauen selbst geschehen konnte. Eine Sternstunde dieser frühen Frauenbewegung war die Gründung des „Allgemeinen deutschen Frauenvereins“ im Oktober 1865 in der Leipziger Ritterstraße, deren vordergründige Aufgabe darin bestand, für die Verbesserung der weiblichen Bildungsmöglichkeiten zu sorgen und das Recht der Frauen auf Erwerb durchzusetzen.
Unser Ziel ist es, die noch immer vorhandenen Defizite bei der Gleichstellung von Frauen wie u.a. geschlechtsspezifische Lohnunterschiede, ungenügende Teilzeitmodelle und das Fehlen von Frauen in Spitzenpositionen abzubauen.
Buchempfehlung: Louise Otto: Das Recht der Frauen auf Erwerb. Blicke auf das Frauenleben der Gegenwart, Erstdruck: Hamburg (Hoffmann und Campe) 1866.

Hierzu gibt es eine Veranstaltung der Friedrich-Naumann-Stiftung in Leipzig. Näheres und Anmeldung unter:              https://shop.freiheit.org/#!/Veranstaltung/CBBJA

Veranstaltung am Samstag, den 14. November 2015, um 10.00 Uhr in Harthausen

P.M.- 15.011.2015 – Nach dem allgemeinen „Come together“ informierte RAin Marietta Palmarini, Fachanwältin für Familienrecht, die Anwesenden zu folgendem Thema:

Vorsorgevollmacht – Betreuungsverfügung – Patientenverfügung?

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RAin Palmarini (li.)u. Vorsitzende Uta Mattern

 

Was sollte ich vorsorglich veranlassen, damit meine persönlichen Angelegenheiten in meinem Sinne geordnet sind, wenn mir einmal etwas passiert oder ich schwer erkranke und mir nicht mehr selber helfen kann? Wer darf dann an meiner Stelle für mich wichtige Dinge erledigen? Wann benötige ich eine Patientenverfügung? Können Verfügungen widerrufen werden?
Frau Palmarini vermittelte den Anwesenden das Wissen, wie und was entschieden werden muss, was am besten geregelt werden sollte und welche Fehler es zu vermeiden gilt.
Ein sehr informativer Vortrag mit vielen vorher unbekannten Aspekten und dem Vorsatz der Anwesenden, diese Angelegenheiten frühzeitig zu bedenken und zu regeln.
                                      

Unsere Seite wird umgestaltet. 020316LogoBaustelleVielen Dank für Ihre Geduld.

 

MEISSNER übernimmt den Bundesvorsitz der Liberalen

PM – 10.03.2014 – Zur neuen Bundesvorsitzenden der Liberalen Frauen wurde die Europaabgeordnete und Vizepräsidentin der Europäischen Liberalen Frauen (ALDE-GEN) Gesine MEIßNER gewählt Nachdem die ehemalige Vorsitzende Doris Buchholz nicht mehr angetreten war, erreichte Meißner mit 75,6 % das beste Ergebnis des Tages. Den Schwerpunkt ihrer Arbeit als Bundesvorsitzende möchte Meißner in konstruktiver Teamarbeit darauf legen, liberale Antworten aus Frauensicht auf Herausforderungen von heute zu finden, denn „Frauen ‚ticken‘ anders“, so die neue Bundesvorsitzende.“Ich will es schaffen, dass die Liberalen Frauen als Vorfeldorganisation der FDP bekannter werden und wir mehr Frauen für liberale Politik begeistern können. Auch mit Themen wie ‚equal pay‘, Altersarmut und Gewalt gegen Frauen werden wir uns beschäftigen. Aus meiner Arbeit im Europaparlament kann ich Modelle aus anderen Ländern einbringen. Bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und flexiblen Arbeitsmodellen auch für Väter können wir noch viel von Nachbarstaaten lernen.“ Unterstützt wird Gesine Meißner bei ihren Vorhaben durch die Stellvertreterinnen Petra Müller (NRW), Frauke Jung-Lindemann (Berlin), Eva-Maria Finck-Hanebuth (Hessen), Schriftführerin Eva Parbs (Hamburg), Schatzmeisterin Marianne Schröder (NRW) sowie Beisitzerinnen aus den Bundesländern.

Dr. Irmgard Schwaetzer ist neue EKD-Chefin

PM – 11.2013 – Dr. Irmgard Schwaetzer ist neue Vorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Die EKD-Synode wählte sie am Sonntag in das höchste Laienamt der Kirche. Die bisherige Präses, Katrin Göring-Eckardt, hatte ihr Amt niedergelegt, weil sie nach der Bundestagswahl Fraktionschefin der Grünen im Bundestag wurde. Schwaetzer wird das Amt bis Anfang 2015 ausüben, weil sich dann die Synode neu konstituiert.Schwaetzer war 1982 bis 1984 FDP-Generalsekretärin und später auch Vizechefin der Liberalen. Das Mitglied im Vorstand der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit war von 1987 bis 1991 Staatsministerin im Auswärtigen Amt und anschließend bis 1994 Bundesbauministerin unter Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU).Der FDP-Bundesvorsitzende und Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler gratulierte in Namen aller Liberalen Irmgard Schwaetzer „sehr herzlich zu ihrer Wahl“ an die Spitze der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland. Rösler erklärte: „Irmgard Schwaetzer stellt sich als Präses der großen Herausforderung, auf dem eingeschlagenen Weg voranzugehen, die evangelische Kirche näher an die Lebenswirklichkeit der Menschen heranzuführen. Dabei wird ihr die vielfältige Erfahrung, die sie in zahlreichen öffentlichen Ämtern und Funktionen gesammelt hat, von Nutzen sein. Ich wünsche ihr auch im Namen der FDP für ihre neue Aufgabe Erfolg und Gottes Segen.“

Neuer Landesvorstand LIF RLP gewählt

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Mainz, den 10.4.2013 – In Rockenhausen fand am 07.04.2013 die Mitgliederversammlung der LIBERALEN FRAUEN in Rheinland-Pfalz statt. In Rheinland-Pfalz standen die Wahlen eines neuen Vorstands auf der Tagesordnung. Neue Landesvorsitzende ist Uta Mattern, Stellvertreterinnen sind Gabriela Nordström und Margit Reichelt. Das Amt der Schatzmeisterin hat Anelore Irschlinger übernommen. Beisitzerinnen sind Erika Ellrodt, Anneliese Moser, Christa Wüstenberg, Jessica Frömbgen und Uta Schellhaaß. Als Rechnungsprüferinnen wurden Karen Lill und Ruth Wiora gewählt.